Reisebericht - Der verlockende Ruf des Nordens 2011 - Premium-Bus-Reise von schöner Reisen mit Wiesinger
Verlockender Ruf des Nordens
mit Udo, Gerhard, Maria & Wolfgang!

Es war mittwochs 04:55 Uhr, als der Bistronario seinen Motor aufheulen hat lassen und die Garage voller Vorfreude auf sein besagtes Ziel, das Nordap, verlassen hat. Eine kleine aber dafür sehr feine Gruppe hat sich zusammengefunden, welche es sich zum Ziel auserkoren hat die Mitternachtssonne zu erblicken. Dazu später mehr. Als erstes Ziel haben wir uns Berlin gesetzt, welches als erste Zwischenübernachtung angefahren wurde. Zur Begrüßung gab es von Familie Wiesinger ein Glas Sekt vor dem Reichtagsgebäude! Die Fahrgäste waren schnell überzeugt davon, dass der Bistronario so einiges zu bieten hat.

Tag 2:

Nach einem ersten frühen Weckruf, während der Reise folgten noch so einige, machten wir uns vom Frühstück gestärkt auf in Richtung Rostock, wo wir anschließend die erste Fährüberfahrt nach Dänemark/Gedser hinter uns brachten. Und schon stand auch schon ein erstes Highlight der Reise am Programm. Mit Kopenhagen war es die Hauptstadt von Dänemark, welche am weiteren Tagesablauf stand. Die kleine Meerjungfrau, die Börse und das Schloss Christianborg wurden besichtigt. Nach einer weiteren kleinen Fährüberfahrt von Helsingoer nach Helsingborg war das Abenteuer Dänemark auch schon wieder Geschichte, da wir nun auf schwedischen Boden übernachteten. 


Tag 3:

Ausgeschlafen und erholt ging es nach dem morgendlichen Weckruf um 06:30 Uhr über Jönköping, Grenna und Linköpping auf in Richtung Stockholm. Die schwedische Hauptstadt, ein unvergesslicher Aufenthalt, ist mir ihren 14 Inseln ein wirklicher Hingucker und sollte bei keiner Skandinavien Rundreise ausgelassen werden. „Beauty on water" wird die Stadt auch genannt, unsere Reisegäste wissen warum. Das königliche Schloss und die Stadtführung durch die Altstadt Gamla Stan haben einen wunderschönen Abschluss des Besichtigungstages bereitet. Auch an solch langen Tagen macht sich der Bistronario bezahlt, da wir durch die Mittagessen im Gourmetnarium sehr viel Zeit gewinnen konnten, und somit jeden Tag sehr pünktlich im Hotel eincheckten. Somit hatten wir auch heute wieder genügend Zeit um uns in unserem Übernachtungsort Turku etwas genauer um zu sehen.


Tag 4:

Helsinki nannte sich unser heutiges Ziel! Die ehemalige finnische Hauptstadt zeigte sich von Ihrer schönsten Seite, und somit besichtigten wir bei strahlendem Sonnenschein die beeindruckende Domkirche. Den Bistronario parkten wir direkt davor auf dem Senatsplatz, wo wir die Gelegenheit nutzten einen Umtrunk zu starten. Ein frisch gezapftes Trumer Pils vom Fass und das am Senatsplatz in Helsinki. Was will man(n) mehr... Natürlich gab es auch für unsere Damen ein Gläschen Sekt. Nach den Besichtigungen machten wir uns zu einem weiteren Highlight der Reise auf. Die Arctic Express Zugfahrt von Helsinki nach Rovaniemi stand auf dem Programm. Doch was machen wir mit dem Bistronario? Des Rätsels Lösung: Man nehme einen Wagon, stelle den Bistronario drauf, hängt diesen an den Zug und los kann es auch schon gehen. Es war die Premierenzugfahrt für unseren Bistronario, welche dieser, als auch wir bestens gemeistert haben. Ein wirklich tolles Erlebnis war der Nachtzug.


Tag 5:

Morgens gegen 10:00 Uhr luden wir den Bus wieder ab und die Fahrgäste wieder ein! So waren es nur noch etwa 8 km bis zum Polarkreis. Santa Claus freute sich schon auf unseren Besuch und versprach uns, dass Schwertberg und Umgebung sicherlich wieder mit dabei ist bei seiner heuer gewählten Geschenkstour zu Weihnachten. Die Polarkreisüberquerung feierten wir, natürlich bei einem Gläschen Sekt und dem ein oder anderen Seiterl Bier. Und während des Mittagessens im Unterdeck des Bistronario`s bemerkten wir auch schon, dass wir das eigentliche Lappland erreicht haben. Geprägt von Fjällen, Wäldern und großen Flüssen erreichen wir früh abends unseren Übernachtungsort in Saariselkä


Tag 6:

Nahe liegt das Ziel uns vor Augen! Nord Norwegen zeigt sich genau von der Seite welches wir so eigentlich nicht erwartet haben. Schönstes Wetter mit Sonnenschein, angenehme Temperaturen, Gelsenfrei und Rentiere soweit das Auge, entschuldigen Sie, die Straßen, meinte ich, reichen! Nicht zu selten machten mussten wir einen Rentierstopp einlegen um einem gröberen Crash zu entgehen... Unsere Fahrgäste dankten uns dies natürlich und gestalteten die ungewollten Halte zu einem Fotostopp um! Es war dann so in etwa 21:00 Uhr als wir uns abends auf den Weg in Richtung Nordkap machten... Das Wetter schlug etwas um, was, wie sich später dann doch als gut herausstellte, und wir waren etwas skeptisch die Mitternachtssonne zu erblicken. Am Nordkap angekommen nutzten die meisten doch erst mal die Möglichkeit Postkarten zu schreiben, Souveniers zu kaufen und vor allem den wirklich beeindruckenden und mitreißenden Nordkap Film im Kino zu verfolgen. Dann war es endlich soweit. Wir schauten auf die Uhr warteten gespannt auf den Moment... Moment verweile und die Uhr blieb für einen kurzen Augenblick stehen. Die Mitternachtssonne neigte sich und blendete uns entgegen... Im Antlitz der Mitternachtssonne genossen wir noch einige Minuten und machten uns dann früh morgens, es war 01:00 Uhr, auf um endlich ins Bett zu kommen. 


Tag 6-15:

Schnell geschlafen und topfit hatten wir an diesem Tage so einige km zurück zu legen. Es ging von Honningsvåg zurück zum Festland in Richtung Alta, dem Handelszentrum der Samen wo sich auch das UNESCO Weltkulturerbe, die berühmten Felszeichnungen, befinden. Entlang der wild zerklüfteten Küstenstraße sind wir über Nordkjosbotn und Andselv in unserem Hotel Bardu eingetroffen.

Nach einer kurzen Fahrt nach Stokmarknes war es uns heute vergönnt an einer der bekanntesten Schifffrouten der Welt mit zu fahren. Die Hurtigroute stand am Tagesprogramm. Und somit stachen mit einem alten Postdampfer auf hohe See! Die Einfahrt in den Trollfjord wird ewig in Erinnerung bleiben... Angefangen von steinigen und bizarr ansteigenden Felswändem bis hin zu weißen Sandstränden und kleinen Fischerdörfchen bekamen wir alles zu erblicken wo wir dann schlussendlich wieder in Svolvaer anlegten. Udo und der Bistronario standen schon parat um uns zu unserem Hotel zu fahren.

Frisch erholt und ausgeschlafen liesen wir die Lofoten hinter uns und es ging auf um unsere Fähre in Moskenes zu erreichen. Von dort aus ging es auf See nach Bodö und zum Gezeitenstrom Saltstraumen. Ein wirklich einmaliges Naturschauspiel. Nicht umsonst der stärkste Gezeitenstrom der Welt.

Nach einem ausgiebigen Frühstück überquerten wir nach einer Fahrt entlang Fauske und Stodi wieder den Polarkreis. Viele unter uns freuten sich auch, dass heute die Luft wieder einmal schwarz werden sollte, nachdem wir doch so einige Nächte im hellen verbrachten. Abgerundet wurde der Tag mit der Besichtigung des größten Gletschergebietes Norwegens, Svartissen!

An diesem Tag war es mal wieder soweit und wir bekamen wieder eine Großstadt vor Augen. Durch Grong und Levanger entlang der Trollfjorde erreichten wir Trondheim, wo wir bei einer Stadtführung die wichtigsten Plätze und Gebäude wie den Nidaros Dom zu sehen bekommen haben.

Am darauffolgenden Tag führten wir unsere Besichtigungstour in Trondheim fort und bekamen die Liebfrauenkirche, den Palast der Erzbischöfe und vieles vieles mehr zu sehen. Von Trondheim starteten wir anschließend um uns auf den Weg nach Lillehammer, der ehemaligen Olympiastadt, zu machen. Wir statteten dem Olympiadorf einen kurzen Besuch ab und schon ging es weiter nach Oslo, wo wir in unser Hotel eincheckten.

Am Morgen darauf lernten wir Oslo im Zuge einer Stadtführung näher kennen. Das Rathaus, den Vigelandpark und das königliche Schloss stand ganz oben auf unserer Besichtigungsliste. Um die Mittagszeit war es dann soweit und wir machten uns auf, um auf dem Fährkreuzfahrtschiff einzuschiffen. Die Color-Line Fantasy war für die kommende Nacht unsere schwimmende Unterkunft. Angefangen von einer Einkaufsmeile bis hin zu einem Casino, war für jeden unserer Gäste etwas dabei.

Nach einigen Seemeilen, mehr erreichten wir morgens Kiel, von wo aus die Rückreise in Richtung Heimat gestartet haben. Noch eine Zwischenübernachtung in Fulda bis wir dann morgen wirklich zuhause ankommen werden. Mit vielen Eindrücken lässt die Reisegruppe am Abend das Nordkapprogramm nochmals Revue passieren. Und irgendwie freut sich nach 15 Tagen doch schon wieder jeder auf daheim...

Gutgelaunt und voller Vorfreude starteten wir dann früh morgens um noch ein weiteres Besichtigungsziel anzufahren. Der Vogeltierpark in Walsrode war doch noch eine recht nette Abwechslung...

Die letzten km bis zum Endziel Heimat wurde zu einer sehr geselligen und lustigen Runde im Bistronario, wobei sich das Konzept unseres Bistronario`s wieder bestätigt hat. Geselligkeit, Freude und Freundschaften entstehen welche hoffentlich noch lange andauern.


 

9000 km (6700 km Bus/ 1200 km Schiff / 1100 km Zug), 15 Tage, 14 Hotelumzüge, 13 Mittagessen im Bistronario und 11 Wassertankfüllungen später sind wir wieder sicher und gut zu Hause angekommen.

 


Zusammenfassend darf ich behaupten, dass es nicht nur für mich sondern für die gesamte nette Gruppe eine wirklich gelungene und erlebnisreiche Reise war, welche vielen von uns noch sehr lange und gut in Erinnerung bleiben wird. Die Mitternachtssonne und das durchwegs gute Wetter trugen sicherlich Ihren Teil dazu bei!


 

Expidition Norkap abgeschlossen. Weitere Entdeckungsreisen folgen. Wir würden uns freuen auch Sie wieder bei uns an Bord begrüßen zu dürfen.

 



Verfasser Wolfgang Wiesinger

In aller Kürze

Reisedatum: 

13. - 27. Juli 2011

Reiziel: 

Skandinavien

Besichtigungen

  • Berlin
  • Kopenhagen
  • Stockholm
  • Helsinki
  • Arktic Express
  • Rovaniemi
  • Santa Claus
  • Polarkreis
  • Nordkap
  • Lofoten
  • Hurtigrute
  • Trondheim
  • Oslo

 

Highlights

  • Lofoten
  • Arkitk Express
  • Stockholm
  • Saltstraumen
  • Rentiere
Unser Bistronario auf dem Arctic Express Zugfahrt von Helsinki nach RovaniemiDas Nordkap zur MitternachtssonneK800CIMG8443.jpgK800CIMG8478.jpgK800CIMG8484.jpgK800CIMG8651.jpgK800CIMG8028.jpg

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